Freitag, 23. Mai 2014

Leylines

Geomantie, Orte der Kraft beinhalten neben den allgemeinen Erdstrahlen auch Großraumlinien wie Leylines

Leylines werden häufig an Orten der Kraft gemutet. Der Ursprung dieser Kraftlinien liegt verschwommen in der Historie. Hypothesen reichen von Reisewegen der Götter bis hin zu Strahlung aus dem Erdinnern.
Neben den verschiedenenErdstrahlen kennt man in der Geomantie weitere Strukturen. Die heute am weites verbreiteten sind dieLeylines.
Alfred Watkins (1855—1935) hat langjährig und umfassend dieses Gebiet der von ihm so genannten ley-lines in den ersten Jahrzehnten dieses Jahrhunderts in England erforscht. Bei der Erforschung von Landschaftsstrukturen und geschichtlichen Gegebenheiten seiner englischen Heimat, stieß Watkins dabei zunächst auf Gesetzmäßigkeiten und dann zunehmend auf Phänomene der Landschaftsstrukturierung, die seit Beginn der rationalistischen Aufklärung mehr und mehr in Vergessenheit geraten waren. Sie stellen aber dennoch ein zentrales Thema menschlicher Siedlungs- und Entwicklungsgeschichte dar und reichen mit ihren Wurzeln tief in den Mythos des Werdeganges der Menschheit. Es sind die komplexen und vielschichtigen Phänomene der Geomantie. Nigel Pennick nennt dieses interdisziplinäre Gebiet menschlicher Forschungszuwendung (sinnvolle Forschung ist immer auch Daseinshinterfragung) zu Recht eine uralte und ehrwürdige Wissenschaft, die dem Fragenden ein Wissen schafft (vermittelt), seine Einbindung in Natur, Umwelt und Kosmos als harmonisch und sinnvoll zu begreifen und danach zu leben. 
Neben Nigel Pennick befasst sich seit einigen Jahren auch John Michell, der sich der englischen Tradition des Alfred Watkins verpflichtet fühlt mit diesem Gebiet.
Die umfangreichen Veröffentlichungen der Autoren Watkins, Pennick und Michell sind Standardwerke einer geomantischen Forschung geworden. Allerdings befassen sie sich weitgehend mit englischen geomantischen Studien und außereuropäischen Orten und Plätzen der Kraft. z.B. in Tibet, Mexiko, Gizeh oder der Hochebene der Anden.
Im Vorwort zu John Michells geradezu programmatischem Buch "Die Geomantie von Atlantis" wird darauf hingewiesen, dass es in den frühen dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts ebenso umfangreiche und bedeutsame deutsche geomantische Studien gegeben hat, die vor allem von Wilhelm Teudt (Germanische Heiligtümer), Hermann Wirth und Dr. Josef Heinsch veröffentlicht wurden und die zu ähnlichen Ergebnissen kamen wie Watkins und sein "Straight Track Club" in England. Sowohl durch die zeitgeschichtlich bedingten Einbindungen von Heinsch und Wirth, als auch durch das politische Engagement von Wilhelm Teudt für das "Ahnenerbe" der Nationalsozialisten, war und ist eine weiterführende, eigenständige deutsche geomantische Forschung nach dem Zweiten Weltkrieg dem in Deutschland allgemein üblichen Tabu unterworfen.
Leylines sowie andere Großraumlinien können mental gemutet werden. In der Grifflängentechnik gibt es eine Vielzahl von Grifflängen, mittels derer unterschiedlichsten Aussagen getroffen werden können. Der Ursprung dieser Energien bleibt aber unklar.

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