Freitag, 23. Mai 2014

Niedefrequenz

Niederfrequente, elektrische und magnetische Wechselfelder, entstehen überall, wo elektrische Energie angeboten und gebraucht wird. Diese Felder stellen für alles Leben eine Belastung dar. Unwohlsein bis hin zu Erkrankungen können daraus resultieren.
Niederfrequente Wechselfelder.
Durch niederfrequente Wechselfelder kommt es zu einer Reizung von Nerven oder Muskelzellen, noch bevor sich Gewebeteile erwärmen. Dies kann im konkreten Fall zu Veränderungen im Hormonhaushalt führen. Der Anstieg des Melatoninspiegels, der normal über Nacht erfolgt, wird durch niederfrequente Felder gehemmt. Dadurch können die verschiedensten Symptome z.B. Verspannungen, Muskelschmerzen, Depressionen, Müdigkeit, innersekretdorische Störungen (Zellmembranen verändern ihre Durchlässigkeit), auftreten wie z.B. gestörte Regenerationsfähigkeit (Dauerermüdung), und eine Schwächung des Immunsystems, die evtl. zu einer Erhöhung des Krebsrisikos beitragen könnte. 
Dr. Miller: "Es sieht so aus, als müssten elektrische Felder genauso kritisch bewertet werden wie magnetische Felder. Am schlimmsten ist, wenn elektrische und magnetische Felder zusammenkommen. Das Leukämierisiko stieg im Einfluss starker elektrischer Felder um 345 %, im Einfluss starker elektrischer und gleichzeitig auftretender schwacher magnetischer Felder um 379 % und bei starken elektrischen und magnetischen Feldern sogar um 453 %." (Maes)
Niederfrequente elektrische Wechselfelder. Das elektrische Wechselfeld, gemessen in Volt pro Meter (V/m).
Elektrische Wechselfelder entstehen als Folge elektrischer Wechselspannung in Installationen, Leitungen, Verkabelungen, Geräten usw., auch wenn kein Strom fließt, das heißt, wenn kein Verbraucher eingeschaltet ist. Es handelt es sich um Felder im Frequenzbereich von 0 - 30kHz (30.000Hz). Sie gehen von allen elektrischen Leitungen und netzbetriebenen (50Hz) Geräten aus, die mit Wechselstrom betrieben werden. Weiterhin von Hochspannungsleitungen oder Erdverkabelungen zur Stromversorgung. Auch fallen sie bei Stromversorgungen von Bahnlinien (16²/3 Hz) jeglicher Art (U-Bahn, S-Bahn Züge, usw. an). elektrische Wechselfelder, werden hervorgerufen durch die Streuung aus dem Kabelnetz, weitergeleitet durch Metalle, besonders in Federkernmatratzen. Dort noch gerichtet durch den Spuleneffekt.
Vor allem bei Kindern können elektrische Felder im Schlafbereich das Risiko von Leukämie und Krebs deutlich erhöhen. So hat der Arzt Dr. Miller mit einigen Kollegen mehrere zehntausend Mitarbeiter untersucht. Sie fanden den Zusammenhang von elektrischen Wechselfeldern an deren Arbeitsplätzen mit Leukämie, Hautkrebs und Lymphdrüsenkrebs.
Die Deutsche Bahn verfügt über ein eigenes Stromversorgungsnetz mit einer Frequenz von 16²/3 Hz und einer Betriebsspannung von 15.000V. Hier werden die Oberleitungen als Zuleitung und die Schienen als Rückleiter verwendet, wodurch auch noch in einigen hundert Metern Entfernung zur Bahnlinie ein messbares niederfrequentes elektrisches und magnetisches Feld auftreten kann. Straßen- und U-Bahnen hingegen arbeiten mit einer Spannung im Bereich von ca. 500V. Dadurch entsteht ein schwächeres elektrisches Feld. Durch die niedrigere Betriebsspannung werden aber höhere Ströme gebraucht, um die selbe Leistung zu erhalten (Leistung = Spannung mal Stromstärke). Daraus resultiert wiederum ein stärkeres magnetisches Feld, denn je größer die Stromstärke, desto stärker das entstehende Magnetfeld.
Niederfrequentes magnetisches Wechselfeld.
Das magnetische Wechselfeld, gemessen in Nannotesla nT.
Das magnetische Wechselfeld entsteht immer wenn Strom fließt. D.h. immer wenn ein Verbraucher, wie z.B. elektrische Geräte, Verteiler, Radiowecker, Fernsehern, Leuchtstoffröhren, Heizdecken, Kühlaggregaten eingeschaltet werden fließt Strom. Um die Zuleitungen, Verteiler, Kabel, Hochspannungsleitungen, Dachständer, Bahnstromleitungen, Erdkabel, Trafostationen baut sich ein magnetisches Feld auf. Bei Geräten, die mit Transformatoren ausgestattet sind, können besonders hohe magnetische Felder entstehen. Diese Felder durchdringen ungehindert Gebäude und Menschen. Die Stärke dieser Felder richtet sich nach der Menge des fließenden Stromes. Diese Felder sind nicht bzw. nur mit einem enorm hohen technischen, und für Wohnungen kaum vertretbarem (statische Belastung) Aufwand, abschirmbar. Die Wirkung dieser Felder ist richtungsabhängig.
Durch die zunehmende Industrialisierung hat auch die Elektrifizierung zugenommen. Jedes elektrisch betriebenes Gerät und dessen Stromversorgung baut messbar elektrische Felder auf. Biologische Systeme haben gegen diese Felder keine Abwehrmechanismen. Unwohlsein und Erkrankungen können die Folge sein.

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