Freitag, 23. Mai 2014

Orte der Kraft

Ein Ort der Kraft zeichnet sich dadurch aus, dass die naturgegebene Energie von der Energie der Umgebung erheblich abweicht

Intuitiv wurden in vergangenen Jahrhunderten energetische Plätze aufgesucht und zu Kultstätten der Natur- und christlicher Religionen. Auch bedeutende Bauten wie z.B. Schlösser, Burgen, etc. , wurden meist an so genannten Orten der Kraft errichtet.
Orte der Kraft strahlen eine Faszination aus, die von Jedermann wahrgenommen wird.
Diese Orte haben eine bestimmte Lage in Bezug auf die vier Himmelsrichtungen, Süden, Norden, Westen und Osten. Jede Richtung hat eine Beziehung zu den Naturerscheinungen der Tages und der Jahreszeit. Dies ist keine willkürliche Beziehung, denn der Stand der Sonne in Bezug auf den Ort ist eine wirkliche Ausrichtung, sei sie sichtbar oder nicht. Bekannte Orte, wie Stoneheng, die Externsteine, die Kathetrale von Chatre, etc. bestätigen dies. Das Steingrab bei den Externsteinen in der Nähe von Detmold ist einer dieser Kraftorte von ungewöhnlich starker Wirkung. Besucher, die sich in den Sargstein hineinlegen, berichten von Visionen, ausserkörperlichen Erinnerungen, sphärischen Tönen usw.. Radiästheten haben zwei Wasseradern gemutet, die sich auf der Mitte des Solarplexus desjenigen kreuzen.
In Überlieferungen sind den Himmelsrichtungen Farben bzw. Elemente zugeordnet, die gleichzeitig Jahreszeiten darstellen. Weiterhin werden sie von vier Schutzgottheiten oder Heiligen bewacht, als sinnbildlicher Darstellung der Kräfte, die von den Himmelsrichtungen ausgehen. Das Farbsystem von Nordeuropa ist: Rot für Osten stellt den Morgen des Tages und das Frühjahr dar; Weiß für Süden ist Mittag und Sommer; Grün für Westen ist Abend und Herbst; Schwarz für Norden ist die Nacht und der Winter. Das in der chinesischen Geomantie (Feng Shui) verwendete System ist diesem ähnlich, wenn auch die Farben anders sind. 
In den Überlieferungen der amerikanischen Ureinwohner wird wieder eine andere Farbenkombination benutzt.
Überlieferungen aus der ganzen Welt wollen wissen, dass Tiere instinktiv geomantisch aktive Plätze auswählen, wenn sie sich zur Ruhe legen wollen. Solche Plätze sind Kraftzentren, die sowohl für heilige als auch für weltliche Funktion und öffentliche Ordnung genutzt wurden. Solche Plätze, durch Tiere erspürt, blieben über die Tiere im Gedächtnis haften, so im Fall des Braunbären, der sich im Wappen einer Stadt befindet.
Während, Funden zu Folge, in vergangenen Zeiten Orte der Kraft als Kultstätten genutzt wurden, werden in europäischen Städten die ursprünglichen Orte der Kraft fast immer von Kapellen, Kirchen und Domen und natürlich auch die Sitze der weltlichen Verwaltung, wie Burgen und Schlösser besetzt. Zahlreiche Überlieferungen (Sagen) berichten von den verwickelten Vorkehrungen, die getroffen wurden, um den richtigen Platz für die Kirchen herauszufinden, und der Platz im geistigen Leben der Stadt war sehr entscheidend. Solche Orte liegen auf Zentren der Erdenergie, oft an Kreuzungspunkten mehrerer Kraftlinien, und an den stärksten Plätzen befinden sich die besonderen Teile der Kirche wie Altäre, Kanzeln, Türme und Pfeiler. In heutigen Städten sind alte Kirchen abgerissen worden . Die Energien blieben.
Orte der Kraft waren immer besondere Plätze. Sie wurden von Kulturen vergangener Epochen zu Kultzwecken genutzt. Das Christentum errichtete auf heidnischen Plätzen Gotteshäuser. Weiterhin nutzt man die Energien zur Ausübung weltlicher Macht und Ordnung.


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